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Ostern, ADHS, erhöhte Neurosensitivität und Alltag – was die Auferweckung Jesu heute bedeuten kann
Was hat Ostern mit ADHS, Reizüberflutung und Coaching zu tun? Mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Ein österlicher Text über Hoffnung, Nervensystem, Selbstwert und kleine reale Neuanfänge im Alltag – im Licht der Auferweckung Jesu durch den Vater. Ostern ist mehr als ein fernes Glaubensthema Ostern ist das Fest der Auferweckung Jesu. Christlich gesprochen geht es darum, dass Gott den Gekreuzigten nicht im Tod gelassen, sondern ihn ins Leben gerufen hat. Damit verbindet
rogertroger
5. Apr.8 Min. Lesezeit


Untertanenmentalität heute
Ein literarischer Spiegel – und eine unbequeme Diagnose Heinrich Manns Der Untertan ist weit mehr als eine historische Satire. Der Roman beschreibt keinen Einzelfall, sondern einen Typus: den Menschen, der sich nicht an Prinzipien orientiert, sondern an Macht. Der Untertan ist nicht einfach gehorsam – er ist funktional. Er erkennt, wo Autorität liegt, und richtet sich danach aus. Nach oben sucht er Anschluss, nach unten zeigt er Härte. Seine Loyalität gilt nicht der Sache, s
rogertroger
18. März2 Min. Lesezeit
Wenn das Recht zur Kulisse verkommt – Über Doppelmoral, Macht und das selektive Gewissen des Westens
Es gibt Momente in der Weltgeschichte, in denen nicht nur Raketen einschlagen, sondern auch Begriffe zerbrechen. Einer dieser Begriffe ist das Völkerrecht . Ein anderer ist die vielbeschworene „regelbasierte Ordnung“. Und am zerbrechlichsten von allen scheint immer wieder das Wort „Prinzip“ zu sein. Vor einigen Jahren griff eine westliche Supermacht ein Land im Nahen Osten militärisch an – ohne Mandat des Sicherheitsrates, ohne unmittelbaren Verteidigungsfall, ohne dass ein a
rogertroger
1. März4 Min. Lesezeit


6. Januar – Tag der Intuition
Gaben, Intuition und Orientierung in einer komplexen Welt Der 6. Januar, der Dreikönigstag, markiert einen stillen, aber inhaltlich dichten Abschluss der Weihnachtszeit. Liturgisch spricht man von Epiphanie – vom Sichtbarwerden. Gemeint ist kein lautes Offenbarungsereignis, sondern ein langsames Erkennen: durch Zeichen, durch innere Bewegung, durch ein Sich-auf-den-Weg-Machen. Gerade darin liegt eine erstaunliche Aktualität dieses Tages – auch und gerade für säkular geprägte
rogertroger
6. Jan.3 Min. Lesezeit


Zwei Ellen, ein Massstab – eine Ordnung mit Vorzugsrecht
Es gibt eine Ordnung, die sich selbst „regelbasiert“ nennt. Sie spricht gern von Recht, von Freiheit, von Demokratie. Sie beansprucht Universalität – und praktiziert Ausnahme. Nicht jede Grenzverletzung ist gleich laut. Nicht jede Entführung ist gleich skandalös. Nicht jeder Angriff gilt als Angriff. Manche Taten werden mit moralischer Totalmobilmachung beantwortet. Andere verschwinden im diplomatischen Nebel. Nicht, weil sie harmloser wären – sondern weil sie von der richtig
rogertroger
3. Jan.2 Min. Lesezeit


Rituale am Übergang – Wenn Zeit, Emotion und Hoffnung sich berühren
Der Jahreswechsel ist, nüchtern betrachtet, eine menschliche Vereinbarung. Kein kosmischer Einschnitt, kein objektiver Bruch trennt den 31. Dezember vom 1. Januar. Und doch kennen viele dieses eigenartige Gefühl kurz vor Mitternacht: Die Zeit wird dicht. Erinnerungen drängen sich nach vorne. Hoffnungen melden sich leise. Manches schmerzt, anderes wärmt. Diese Emotionen entstehen nicht zufällig. Sie entstehen, weil wir einen Übergang markieren . Und Übergänge berühren uns tief
rogertroger
2. Jan.3 Min. Lesezeit


Weihnachten – eine schöne Geschichte, die es ernst meint
Heiligabend, Weihnachten und Stephanstag (24.–26. Dezember) Weihnachten hat einen seltsamen Ruf. Für die einen ist es ein Ort von Wärme, Licht und Vertrautheit. Für andere ein emotional aufgeladener Pflichttermin, voller Erwartungen, Erinnerungen und Überforderung. Manche halten es innerlich auf Abstand, weil es ihnen zu romantisch erscheint, zu inszeniert, zu fern vom wirklichen Leben. Und doch kehren diese Tage jedes Jahr wieder. Still. Hartnäckig. Als würden sie etwas berü
rogertroger
22. Dez. 20254 Min. Lesezeit
4. Advent – Wenn Nähe wichtiger wird als Geschwindigkeit
Der vierte Advent ist kein lautes Fest. Er ist kein Aufbruch mehr, kein Mahnruf, kein Weckruf wie die Wochen zuvor. Er ist Nähe. Während der erste Advent den Blick weitet, der zweite zur Umkehr ruft und der dritte eine paradoxe Freude inmitten des Wartens eröffnet, verdichtet sich im vierten Advent alles. Zeit, Erwartung, Hoffnung – sie rücken zusammen. Es ist, als würde die Welt den Atem anhalten. Theologisch gesehen stehen wir an einer Schwelle. Nicht mehr vor einer abstrak
rogertroger
21. Dez. 20253 Min. Lesezeit
3. Advent – Wenn Hoffnung nicht naiv ist
Der dritte Advent trägt einen ungewöhnlichen Namen: Gaudete – „Freut euch“. Mitten in einer Zeit des Wartens, mitten im Unfertigen, mitten in einer Welt, die nicht heil ist. Das wirkt auf viele Menschen befremdlich. Wie soll man sich freuen, wenn Nachrichten von Krisen, Überforderung und Polarisierung dominiert werden? Ist Freude nicht ein Luxus derer, denen es gut geht? Und doch: Genau hier setzt die Frohe Botschaft an – nicht als Vertröstung, sondern als Zumutung. Hoffnung
rogertroger
14. Dez. 20253 Min. Lesezeit
2. Advent: Warten lernen – Vorbereitung zwischen innerem Aufbruch und äusseren Dynamiken
Der 2. Advent steht traditionell im Zeichen einer Stimme, die seit zweitausend Jahren nicht an Kraft verloren hat: Johannes der Täufer. Eine Stimme „in der Wüste“, ruft er. Eine Stimme, die vorbereitet, die wachrüttelt, die einlädt, sich selbst und die eigene Welt neu auszurichten. Advent bedeutet nicht nur, dass etwas kommt. Advent bedeutet auch, dass wir in Bewegung kommen – innerlich wie äusserlich. Doch gerade diese doppelte Bewegung fällt in einer Gegenwart voller Ablenk
rogertroger
7. Dez. 20254 Min. Lesezeit
Zeitumstellung: Vom „Human Doing“ zum „Human Being“
Wenn Ende Oktober die Uhren zurückgestellt werden, geschieht mehr als nur eine technische Anpassung. Die Tage werden kürzer, das Licht zieht sich zurück, und mit ihm weicht auch die Geschäftigkeit des Sommers. Für viele Menschen – besonders für neurosensitive – ist dieser Übergang spürbar: das diffuse Licht, die frühe Dunkelheit, das veränderte Tempo der Welt. Doch gerade in dieser Veränderung liegt eine Einladung. Im Englischen bedeutet Mensch Human Being – ein „seiendes We
rogertroger
27. Okt. 20253 Min. Lesezeit
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